„Ich bin schwul – na und?“ jene Worte kamen kürzlich aus dem Mund von Pascal Erlachner. Falls ihn jemand nicht kennt, er ist ein Schweizer Super-League Schiedsrichter. Die Kollegen von Blick.ch haben ihn deshalb interviewt. Wir wollen euch das natürlich nicht vorenthalten und berichten ebenfalls darüber.

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Michel Wettstein und Michael Wegmann (Interview), sowie Benjamin Soland (Fotos)

Homosexualität / gleichgeschlechtliche Liebe ist im Fußball nach wie vor ein großes Tabu Thema, trotz des Coming Outs damals seitens Thomas Hitzlsperger. Bisher hat sich nicht allzu viel getan. Man schaue in andere Länder und siehe da, es gibt Kampagnen dafür. Solltet ihr euch dafür interessieren, sucht mal nach der #Stonewall #RainbowLaces Kampagne in UK. In DE, AT und CH jedoch bisher nicht. Deshalb ist es nach wie vor wichtig, dass genau deshalb darüber berichtet wird.

Doch damit sich das ändert, hat Pascal Erlachner seinen Mut zusammengenommen und um ein Interview mit dem Schweizer Magazin Blick.ch gebeten. Doch was möchte er damit erreichen? Ganz einfach, er möchte eine öffentliche Diskussion anregen. Wir finden das super und sprechen dir ebenfalls einen Dank aus.

Doch wann ist ein guter Zeitpunkt für ein Outing?

Auf diese Frage antwortete Pascal, dass es für ihn mittlerweile normal ist und sein Umfeld es ebenfalls angenommen hat. Zudem steckt er aktuell in einer Beziehung und hat eine tolle Familie laut seiner Aussage. Ebenfalls freut er sich über seine tollen Kollegen.

Doch er sagte etwas, was sich jeder der in der Situation stets merken sollte: „Diejenigen, die mich mögen, mögen mich so, wie ich bin.“ Ein kraftvolles Statement. Direkt danach schiebt er noch hinterher: „Ja, ich bin schwul – na und?“ Wir können es nur wiederholen, einfach stark.

Jedoch hat Pascal im Interview natürlich noch viel mehr gesagt, deshalb verweisen wir hier erneut auf Blick.ch – die das Interview mit dem mutigen Schiedsrichter geführt haben. Schaut doch mal bei den Kollegen vorbei.

Hinweis unsererseits: Sei wer immer du bist, egal wie dein Umfeld reagiert. Du musst dein Leben so leben, wie du es für richtig hältst. Falls den Leuten es nicht gefällt, sind sie weder Freunde noch Familie. Vergiss das nicht, du bist gut, so wie du bist!

Weiter zum Interview – KLICK


Quelle:

Queer

Blick.ch

-Michel Wettstein und Michael Wegmann (Interview), sowie Benjamin Soland (Fotos)

Bildquelle:

Beitragsbild Blick.ch Benjamin Soland 10.12.2017

Artikelbild Blick.ch Benjamin Soland 10.12.2017

 

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