In der heutigen Review geht es dieses Mal um ein Spiel, welches es sogar bis aufs Smartphone geschafft hat. Egal ob Android oder iOS, auf beiden Systemen läuft diese App. Wir sprechen natürlich von Mini Metro. Einem Spiel, bei dem man U-Bahn-Systeme entweder nachbauen kann oder gar selber entwickelt. Ob der mobile Ableger genauso gut ist wie das Original auf dem PC, versuchen wir in diesem Test herauszufinden. Viel Spaß mit unserem Test.

Voraussetzungen

  • Smartphone: Android mit Touchscreen
  • Systemversion: Android 4.1 oder höher
  • Speicher: Mindestens 82 MB
  • Preis: 1,19 EURO

Bitte einsteigen – die U-Bahn setzt sich in Bewegung

Sobald man die App gestartet hat, landet man direkt auf dem Titelbildschirm. Hier kann der Spieler direkt zwischen den verschiedenen Modi auswählen. Sei es der Standard, Extrem, Endlos oder Kreativmodus – für jeden sollte ein Modi dabei sein, bei dem er sich austoben kann.

Während man beim einen Ziele erfüllen muss, kann man beim anderen bauen wie man möchte, ohne es sich mit den Fahrgästen zu verscherzen. Doch wer in den Genuss aller Städte / Metropolen kommen will, muss sich durch den Standard-Modus bauen. Denn nur durch die erfüllten Aufgaben, werden weitere Orte freigegeben.  Hier dürfen mitunter Fahrgäste nicht zu lange warten oder Linien dürfen nicht überlastet sein. Ansonsten endet das Spiel ziemlich schnell. Zu Beginn stehen dem Spieler 3 Orte zur Verfügung: Berlin, London und Paris. Weitere spielt ihr frei, je nachdem wie gut ihr die jeweiligen U-Bahn-Netze kennt oder wie kreativ ihr seid.

Doch zu Beginn bietet sich der Kreativmodus an, hier könnt ihr herumspielen und erste Erfahrungen sammeln. In der Redaktion ist dieser Modus am beliebtesten, da man sehr viel herumprobieren kann. Doch natürlich fragen sich nun ein paar, wie es denn mit der Akkulaufzeit aussieht. Schließlich ist konstant etwas am Bildschirm zu sehen und man benutzt das Handy konstant. Und ja, ihr habt recht. Der Akku wird dadurch natürlich etwas mehr belastet, als bei einer Serie oder eines Films.

In unserem Fall wurde das Spiel auf einem Samsung Note 8 mit Android 9 (Pie) getestet. Eine Stunde hat bei uns rund 13 % Akku verbraucht bei 50-60 % Bildschirmhelligkeit und abgestellten Sounds. Unserer Meinung nach geht das in Ordnung. Natürlich kann es hier zu großen Unterschieden kommen, je nach Hersteller, Modell, CPU und Co.

Was uns sehr gut gefällt sind die dutzenden Möglichkeiten, die einem das Spiel bietet. Wie bereits beschrieben kann man sämtliche Systeme entweder 1:1 nachbauen, oder man entwickelt etwas Eigenständiges. Hier besteht zudem die Gefahr, ständig nachjustieren zu müssen. Doch dank verschiedener Geschwindigkeiten, einer Pause-Taste und dem editieren sämtlicher Linien, Waggons, Brücken, Linien und Co. können im Hochbetrieb Linien konstant umgebaut oder gar entfernt und hinzugefügt werden. Das gefällt uns sehr gut, so kann man sich konstant verbessern und stets neue Möglichkeiten ausprobieren.

Pro

Das Spiel macht einfach Spaß und ist ein idealer Begleiter auf jeder Bus- oder Bahnfahrt. Für den Preis macht man fast nichts verkehrt. Auch die Programmierung sieht sauber aus und es kommt weder zu Abstürzen, Überhitzungen oder anderen Problemen.

Auch die verschiedenen Modi bieten einen ungeheuren Mehrspielwert. Wenn man also mal keine Lust hat, etwas erfüllen zu müssen, so baut man einfach drauf los. Das Spiel kommt ohne Anleitung daher, was auch nicht nötig ist. Es ist selbsterklärend.

Contra

Doch einen Punkt müssen wir ansprechen. Die Positionierung der Gegenstände im Spiel. Bei unserem Test waren die besagten Gegenstände (Linien, Brücken und Co) stets auf jener Seite, wo auch die Android „Taskleiste“ ist. Dank der One UI von Samsung kann man diese zwar ausblenden, jedoch sollte das dennoch keine Entschuldigung sein. Das ist ein kleiner bis grober Schnitzer in der Spieloberfläche. Sollte man also eine Linie aufheben, so muss von rechts nach links gewischt werden. Hierbei kommt man konstant auf einen der drei Android Buttons und landet im Taskmanager oder die App wird minimiert.

Hält man das Handy natürlich andersherum, so existiert die gleiche Problematik, nur eben verkehrt herum. Leider gehen wir davon aus, dass es kein Update diesbezüglich geben wird. Dem kann man zwar mittels Touchpen entgegenwirken, doch nicht viele Smartphones bieten diesen oder Nutzer haben einen zur Hand.

Auch ist es schade, dass im Kreativmodus nicht alle Orte direkt zur Verfügung stehen. Wie kann man mit einem Kreativmodus werben, wenn man auf ein paar Orte beschränkt ist? Das kann man zwar mit dem regulären Modus erspielen, aber es ist unserer Meinung nach durchaus eine kleine Gängelung sich mit dem „Story-Modus“ zu beschäftigen und die Spielzeit anzuheben.

Release Trailer der mobilen Version

(Klicke auf das Bild um zum Video zu gelangen. Hier müssen eventuell Cookies seitens Google / YouTube zugelassen werden)

Fazit

Ein super Spiel für klein und groß. Überall und jederzeit spielbar. Man benötigt weder Konzentration noch Durchhaltevermögen. Wir gehen sogar soweit und sagen, es ist ein ideales Spiel für Senioren. Gerade dank der Geschwindigkeitsstufen und Pause-Funktion. Selten haben wir ein minimalistischeres Spiel gespielt, welches für gefühlt jede Altersgruppe ausgelegt war. Bewusst oder unbewusst. Auch wenn das Spiel ein paar Fehler hat die man als „Anfängerfehler“ und „Plump“ abstempeln kann, so gewöhnt man sich daran und kann ohne Probleme spielen.

Und genau aus jenen Gründen, können wir diesem Titel 8,9 von 10 Punkten geben. Es macht gefühlt alles richtig, spielt sich gut und wie viele andere Magazine und Reviews im Internet mitgeteilt haben > Suchtpotential! Dem stimmen wir uneingeschränkt zu.


Quelle:

-Bildquelle Beitragsbild: Presse-Portal dinopoloclub.com 

-Vorschaubild YouTube Video: YouTube User Dinosaur Polo Club

Mini Metro (Android)

1,19 Euro
8.9

Spielspaß

9.4/10

Grafik

8.5/10

Spieldauer

9.2/10

Performance

8.5/10

Pros

  • Spielspaß für jung und alt
  • Überall spielbar
  • Perfekt um Zeit totzuschlagen

Cons

  • Die Icons könnten besser positioniert werden
  • Es stehen nicht direkt alle Orte im Kreativmodus zur Verfügung
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