Diskriminierung ist immer sch…e. Das wissen wir und ihr hoffentlich auch. Genau deshalb versucht man nun hiergegen vorzugehen. Doch auf den Philippinen ist das leider nicht so einfach. Denn dort gibt es bisher kein Gesetz, welches Homosexuelle Menschen vor Diskriminierung schützt.

Demo vor dem Monument

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Nach 19 Jahren soll nun endlich der Durchbruch stattfinden. Das versuchen zumindest die Aktivisten der Philippinen. Man möchte endlich etwas mehr Gerechtigkeit und den Schutz vor Diskriminierung Homosexueller Menschen im Gesetz verankern.

Damit es nun endlich vorangeht, gab es am Wochenende eine Demonstration deshalb vor dem Monument. Dieses hört auf den Namen „Edsa People Power Monument“. Doch warum ausgerechnet hiervor? Ganz einfach, dieses Bauwerk soll an 1986 erinnern. Damals fand genau hiervor die Bürgerprostestbewegung statt.

Vor diesem Gebäude wurde der damalige Diktator Ferdinand Marcos gestürzt. Da es damals zu einer Revolution kam, hoffte man dieses Mal ebenfalls auf diese Art der Revolution zur Verbesserung der Menschenrechte und Verringerung der Diskriminierung gegenüber homosexueller Menschen. Jene Information hat der Aktivist Ellah Delerio in einem Interview auf der besagten Bekanntmachung preisgegeben.

Doch die Frage die sich alle stellen ist natürlich jene: Warum ist das Gesetzt bisher noch nicht verankert worden? Obwohl es bereits im Jahr 2000 eingereicht wurde, kam er im Parlament nicht so gut voran wie erhofft. Obwohl es im Kongress verabschiedet wurde, liegt es nun wieder herum und zwar im Senat, sprich im Oberhaus.

Dagegen ist wie fast immer die Kirche. Man befürchte eine Gefahr der Religionsfreiheit, sollte dieser Entwurf tatsächlich fest verankert werden. Obwohl die Meinungen hierzu seitens der Kirchenbefürwörter und der LGBTQ+ Community gespalten sind, vertreten beide Seiten ihre Meinung.

Da die Philippinen ein konservatives und zugleich katholisches Gebiet sind, tut sich die Initiative deshalb so schwer, da man ungerne von alten Dingen abweichen möchte und Angst darin sieht, was bei einer Gleichstellung passiert.

Unserer Meinung nach ist diese Sorge jedoch unbegründet, denn schließlich wird keinem was genommen, doch natürlich muss diese Entscheidung letztlich vom Oberhaus getroffen werden. Wir drücken der Initiative jedenfalls die Daumen, dass es weniger Diskriminierung und mehr Gleichstellung künftig auch auf den Philippinen gibt.


Quelle:

Queer

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