Wie bereits im vorherigen Artikel angesprochen, kümmern wir uns in diesem ums Herzstück der ganzen Sache – und zwar um #Alexa bzw. den #Echo Dot. Was dieser zu bieten hat, was er kostet und was ihn besonders macht, oder aber nicht, erfahrt ihr unterhalb. Da das Gerät regelmäßig Updates erhält, verändert sich der Funktionsumfang natürlich, ebenfalls durch die sogenannten #Skills. Wir wünschen viel Spaß mit unserer Review!

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Zugegeben, denkt man zuerst an #Smart Home – denkt man eher an Apps auf Smartphones und Tablets, welche die Arbeit leisten. Dabei geht es viel einfacher. Zum Beispiel ist es nun möglich, eure Geräte mittels eurer eigenen Sprache zu steuern? Glaubt ihr nicht? Dann wartet mal ab. Wir zeigen es euch.

Der heutige Artikel dreht sich um einen kleinen Puck, der es jedoch in sich hat. Er kann nicht nur stylish aussehen, sondern hat auch diverse technische Raffinessen zu bieten. Welche das sind, erläutern wir unterhalb. Doch kommen wir zuerst mal zu den technischen Spezifikationen, denn ohne diese geht bekanntlich gar nichts.

Spezifikationen

Name: Amazon Echo #Dot 2.Gen

Farben: Weiß, Schwarz

Form: Rund, ein großer Puck

Sprachassistent: Alexa (Amazon eigens entworfener Assistent)

Lautsprecher: 15 mm Hochtonlautsprecher

Mikrofon: 7 Fernfeld Mikrofone

Lautstärke: 10 Stufen

Maße: 32 x 84 x 84 mm

Gewicht: 163 Gramm

Anschlüsse: 3,5 mm Klinke, Micro USB

Wlan: 802.11 a/b/g/n mit 2,4 und 5 Ghz

Tasten: Lauter, Leiser, Aktionstaste und die Nicht zuhören Taste

Zusätzlich: Bluetooth, 1 LED Ring, Skills (Feature Erweiterungen)

Lieferumfang: Echo Dot, Netzteil 9W, USB Kabel, Quick Start Guide

Der erste Schritt ist bekanntlich immer der schwierigste, deshalb müsst ihr diesen tatsächlich alleine tätigen, doch keine Sorge – es geht ganz einfach. Ihr benötigt einen Echo Dot oder ein reguläres Echo Gerät. Diesen könnt ihr entweder online beim Händler direkt erwerben, oder aber in lokalen Läden (mitunter Saturn, MediaMarkt).  Ein Echo Dot kostet online und offline jeweils 59,99 Euro. Sobald euer Produkt dann bei euch am Tisch liegt, geht es ans Eingemachte. Ihr öffnet die Verpackung und holt sämtliche Teile heraus. Keine Sorge, die Verpackung ist sehr minimalistisch gehalten.

Einrichtung

Doch nun wird es ernst. Der Puck möchte sich mit euch unterhalten – nichts wie ran an den Speck. Wir empfehlen entweder das beigelegte Netzteil oder ein anderes USB Netzteil. Obacht – der generalüberholte Dot für 5 Euro Weniger hat kein USB Netzteil und Kabel enthalten – solltet ihr keines daheim haben, zahlt ihr drauf. Ebenfalls sei gesagt, dass die Stromzufuhr bei unserer FritzBox 7390 mittels USB 2.0 nicht genügt hat. Der Dot startete nicht – eventuell klappt es bei neueren Geräten mit USB 3.0 besser. Deshalb empfehlen wir ein reguläres Netzteil für die Steckdose, da hierbei die Leistung stets gegeben ist.

Sobald euer Gerät an den Strom angeschlossen ist, leuchtet das Gerät recht bunt und erinnert an eine moderne Variante einer kleinen Discoscheibe. Dies ist jedoch nach ein paar Minuten vorbei und Alexa begrüßt euch und fragt nach eurem Wlan. Nun solltet ihr euch die Alexa App auf euer Tablet oder das Smartphone (Android, iOS) laden, da auch bei diesem Gerät keine Installation mittels Computer und Website möglich ist. Etwas schade unserer Ansicht nach, gerade bei einem Anbieter wie Amazon. Hier darf gerne zur Konkurrenz geschaut werden (*hust* Devolo) anyway.

Sobald die App installiert und man eingeloggt ist, geht es auch schon los. Alexa sagt nun, dass ihr euch bitte mittels App, Dot und dem Wlan verbinden sollt. Das wird relativ gut in der App beschrieben. Ihr müsst einfach bei den Wlan Netzwerken den Echo bzw. den Dot auswählen, dann euer Wlan Passwort eingeben und der Echo Dot wird synchronisiert. Dies kann nun 5-10 Minuten dauern. Hierbei zieht sich euer smarter Assistent auch gleich die neuesten Updates, damit es danach direkt losgehen kann. Währenddessen ist der LED Ring wieder beleuchtet und macht ordentlich was her.

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Nachdem nun alles installiert ist, könnt ihr euer Heim endlich Smart Home nennen. Eure Basis wäre somit errichtet. Nun könnt ihr Geräte hinzufügen, Skills einsetzen oder mehrere Echo Dots oder Echo Geräte kombinieren. Mittlerweile könnt ihr sogar mittels Echo Gerät telefonieren oder eine Videotelefonie starten. Hierfür benötigt euer Gegenüber natürlich auch ein Echo Gerät oder wenn ihr euch dabei sehen wollt, benötigen beide Seiten den Neuen Echo Show. Dieser kostet jedoch knapp 220 Euro und ist kein Schnäppchen. Wir haben uns auch bewusst für den Dot entschieden, da er  günstig ist und wir das Geld lieber in Zubehör bzw. Hardware investieren wollen.

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Links Micro USB, rechts 3,5 mm Klinke

Zudem können wir nun mittels 3,5 mm Klinkenanschluss einen separaten Lautsprecher dazustellen. Diese Option entfällt beispielsweise beim regulären Echo Gerät. Dieser hat weder Bluetooth noch den 3,5 mm Anschluss. Zusätzlich bietet sich die Möglichkeit, den Echo Dot via Micro USB an eine Powerbank anzuschließen. Der reguläre dagegen hat einen eigenen Anschluss – es ist jedoch keine USB Variante, somit benötigt ihr spezielles Zubehör, was auf Dauer auch wieder Geld kostet. Wir haben uns außerdem für eine Hülle entschieden, da diese weder glänzt noch Fingerabdrücke speichert. Zudem wollten wir die schwarze Variante haben, da dort der Ring besser zur Geltung kommt.

 

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Damit ihr nun mit eurem Zuhause sprechen könnt, verwendet einfach euer „Codewort“. Nun wacht das Gerät auf und hört zu. Aktuell besteht die Möglichkeit, aus mehreren auszuwählen: Alexa, Computer, Amazon oder Echo. Wir schwanken zwischen Computer und Alexa. Ein eigener Begriff wäre natürlich wünschenswert – aber das will natürlich auch programmiert werden. Schließlich soll es am Ende auch funktionieren. Wir hoffen jedoch auf weitere Begriffe oder Namen. Technichub, steuere das Wohnzimmer. So etwas wäre wirklich fabelhaft. Das Codewort kann in der App geändert werden.

Doch wie bedient man diesen #Puck nun? Ganz einfach, ihr verwendet euren Begriff und dann den dazugehörigen Befehl. Dies kann zum Beispiel so aussehen:

(Alexa), wie spät ist es?

(Computer), wie ist das Wetter oder wie ist das Wetter in z.B. Buxtehude?

(Echo), schalte die Stehlampe ein!

(Amazon), 5 + 5?

Ihr seht, es ist gar nicht so aufwendig, mit eurem Dot zu sprechen. Erwartet jedoch keine längere Konversation, denn die beherrscht das Gerät aktuell nicht. Das Maximum hierbei ist beispielsweise „welches Zimmer, welche Lampe“ wenn ihr vergesst, die entsprechende Lampe zu benennen. Diese Erfahrung haben wir bisher machen können mit unserer #Xiaomi #Yeelight LED. Hier fragt Alexa gerne nach, welche Lampe geändert werden soll. Aber ansonsten ist die Unterhaltung stets einseitig. Ansonsten fordert euch das Gerät hierzu auf.

Das Gesamtpaket lässt sich doch mittels Skills aufrüsten. Mittlerweile gibt es nicht nur seitens Amazon bereitgestellte, sondern auch mehr und mehr Unternehmen versuchen sich daran und liefern Eindrucksvolle oder grottige Add-ons. Hierunter fallen beispielsweise: Xiaomi, Devolo, MeinFernbus, Albrecht Dürer Flughafen Nürnberg, Bild, ARD, Chefkoch und Co. Diese Skills gibt es kostenlos, sie müssen nur aktiviert werden. Lustigerweise lassen sich ausgerechnet Skills sowohl in der App, als auch über den PC buchen und aktivieren.

skill

Doch schnell stößt man bei den Drittanbietern an seine Grenzen, da hierbei die Sprachbefehle sehr strikt vorgegeben sind. Beispiele hierbei wären: Alexa – öffne Wörterbuch, Alexa – öffne TVDigital, Alexa – starte Vokabeltrainer. Dieses Schema müsst ihr stets einhalten und könnt nicht einfach sagen: Alexa, übersetze Tür ins Englische. Dann fragt sie euch, was sie machen soll, oder antwortet, dass sie euch nicht verstanden hat. Hier wäre etwas Feintuning unserer Sicht nötig, es fühlt sich nicht flüssig an, erfüllt jedoch den Zweck. Doch auch hier gibt es einige Ausnahmen. Hierunter fällt die Empfangsdame. Logisch, diese müsst ihr auch starten mittels: Alexa, öffne Gäste Empfang. Anschließend läuft dieser Skill jedoch und es genügt wenn ihr z. B. sagt: Begrüße Christian oder wenn ihr einige Zeit nichts gesagt habt – Alexa, begrüße Christian. Wenn ihr dann sämtliche Leute begrüßt habt, beendet die App einfach mit Stopp oder ähnlichem Kommando. Ansonsten brabbelt Alexa ununterbrochen und kriegt sich nicht mehr ein…

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Wenn der Ring blau leuchtet, werkelt Alexa vor sich hin.

Doch was kann man noch mit Alexa machen? Nun ja, die regulären Basics beispielsweise. Diese Kommandos klappen einwandfrei und gefühlt zu 95%. Timer stellen, Uhrzeit ansagen lassen, Einkaufslisten führen, Kalendereinträge checken und und und sind kein Problem. Dennoch bietet das Gerät mehr. So könnt ihr mitunter eure Musik abspielen. Sagt einfach Spiele Playlist XYZ ab und Alexa öffnet diese, sofern ihr eine in eurer Musikbibliothek habt. Funfact, es klappt auch mit hochgeladener Musik, ansonsten genügen euch eure Prime Musik Playlisten. Selbstverständlich ist das Gerät auch mit Music Unlimited kompatibel. Aber auch die Konkurrenz ist vertreten. Ja, wir sprechen von Spotify – dies klappt auch recht gut, jedoch müsst ihr einen Premium Account haben, der Basic-Account in der kostenlosen Variante wird nicht akzeptiert. Dies finden wir wiederum mehr als schade, so könnte man weitere Kunden für Premium überzeugen und Spotify hätte auch etwas davon, schließlich erklingt Werbung im gesamten Wohnbereich. Auf der anderen Seite können Nutzer froh sein, keine Werbung in der Wohnung hören zu müssen.

Euer netter Assistent hat aber auch die Fähigkeiten, nach Persönlichkeiten zu suchen und euch über jene Person etwas zu erzählen. Doch Alexa wäre kein Amazon Produkt, wenn man nicht mit ihr bestellen könnte. Aus Sicherheitsgründen haben wir dieses Feature jedoch direkt zu beginn deaktiviert. Nicht weil wir Angst haben, sondern weil das Missbrauchrisiko einfach ums zehnfache steigt und diese Abenteuerlust wollten wir uns ersparen, gerade wenn Kinder im Haus sind. Am Ende werden 5 Trampoline geliefert 😉 Und nein, diese gäbe es dann nicht als Gewinnspiel…. Ein cleverer integrierter Dash Button sozusagen. Nice to have aber bei Weitem kein muss.

In den weiteren Artikeln stellen wir euch wie gesagt Zubehör vor, darunter natürlich auch das Xiaomi Yeelight und weitere spannende Dinge. Verfolgt also regelmäßig die Seite, um keine Inhalte mehr zu verpassen.

Hinweis

Viele von euch machen sich mitunter Gedanken darüber, wie es mit der Sammelwut bezüglich der Daten aussieht bei diesem Produkt. Selbstverständlich machen auch wir uns hierzu Gedanken, doch auf der anderen Seite dürften wir dann weder Windows 10, noch iOS, Windows Phone, oder Android nutzen. Auf jedem Gerät sind mittlerweile Sprachassistenten, die man zwar deaktivieren kann, jedoch immer im System im Hintergrund aktiv sind – ob diese Zuhören ist eine andere Frage. Es gibt Berichte, die beides aussagen. Doch wenn man sich die Daten anschaut, die übertragen werden, fragt man sich – warum sind es so wenige? Entweder wird sehr gut komprimiert, oder es werden tatsächlich nur jene Dateien geschickt und hochgeladen, wenn entsprechende Codewärter fallen wie Alexa, Siri, OK Google, Cortana und Co. Was euch bewusst sein muss, ist aber, dass Alexa permanent zuhört – jedoch nur den Befehl hochlädt, den ihr eurem Assistenten gebt. Ein unschöner Beigeschmack bleibt jedoch erhalten, da geht es uns nicht anders. Logisch kann man stets den Stecker ziehen, wenn man außer Haus ist oder wenn Gäste da sind, oder aber ihr legt sämtliche Elektronik zur Seite und geht nicht mehr außer Haus, denn da wird man schließlich auch gefilmt bzw. gecheckt mittels Kameras auf sämtlichen öffentlichen Plätzen.

20171027_215932Eventuell ist dann der Mute Button auf dem Dot für euch ideal, mit diesem hört Alexa nicht zu und reagiert auch nicht, das haben wir mehrmals getestet und kein einziger Begriff wurde analysiert. Alexa läuft hierbei sozusagen mit, aber macht nichts.

Größere 20171107_184007Datenpakete, die verschickt wurden, konnten wir während diesem Zeitraum auch nicht feststellen. Wir denken, dass die Pakete die Alexa aufnimmt, verworfen bzw. überspielt werden mit jenen Befehlen, die ihr aussprecht. Nur diese werden hochgeladen, alles andere dann überschrieben. Doch ein kleiner Tipp vorweg. Gerade im Land des Datenschutzes solltet ihr Gäste stets darauf aufmerksam machen, dass so ein Gerät vorhanden ist. Schließlich ist es auch für eure Gäste und Freunde ein direktes Eindringen in die Privatsphäre und kann sogar strafbar sein.

Fazit

Doch was kann man nun als Resultat aus diesem Artikel ziehen? Benötigt man diesen Assistenten, oder ist er eher Luxus und ein Grund für mehr Faulheit? Eigentlich beides, er ist nicht zwingend notwendig, dennoch kann er – wenn man überlegt was noch so möglich ist, das Leben bzw. die Wohnung bereichern. Ihr müsst bedenken, wir sind bei dieser #Technik noch relativ am Anfang. So viel mehr ist noch möglich. Die Frage aller Fragen ist aber, wird dies jemals Wirklichkeit und umgesetzt, oder bleibt es bei einer Zeit- Temperaturansage oder der Steuerung der Geräte wie Glühbirnen, Heizungen und Co? Wir könnten jetzt spekulieren und sagen, dass es besser wird, aber wer weiß, ob es dann mit dem Dot der 2. Gen möglich ist. Sicher ist nur eines, es wird irgendwann eine neue Version kommen und diese wird wieder etwas besitzen, was mit vorherigen Geräten nicht geht. So ist nun mal unsere geliebte Technikwelt. Wir geben dem Produkt jedoch 7,5 von 10 Punkten. Unser Büro ist sich einig, was Alexa können soll, beherrscht sie gut. Skills erweitern das Paket erneut, aber der Beigeschmack mittels Datenschutz ist einfach immer präsent. Hierfür müssen wir einfach Abzüge geben, da man unserer Erfahrung nach, niemals einem Unternehmen – egal, welchem – blind vertrauen sollte. Versteht uns nicht falsch, wir wollen keinem etwas unterstellen – aber da keiner von uns vor Ort war und ist, kann einfach nichts 100% ausgeschlossen werden. Gerade bei solchen Produkten ist es uns wichtig, diese selber zu erwerben, da wir ehrlich darüber berichten wollen. Denn auch wir hier sind Kunden und nicht nur Überbringer von News und Artikeln und eure Sorgen sind zugleich unsere. Wir hoffen euch hilft dieser Artikel. Eventuell schon mal viel Spaß mit eurem Dot oder stylishem Puck oder Türstopper. Wir sagten ja bereits, er ist sehr vielseitig. 😉

7.5

Funktionsumfang / Functions

8.5 /10

Design

7.8 /10

Datenschutz / Data privacy

6.3 /10

Pros

  • Preis / Price
  • Funktionen / Functionality
  • Skills

Cons

  • Datenschutz / Data privacy
  • Always on
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