Es ist wieder Zeit für eine Review. Herzlich willkommen zu unserem neuesten Test. Einige von euch kennen bereits unsere vorherige Review zur BenQ eReading ScreenBar. Genau deshalb haben wir uns von Technichub auch mit dem „Nachfolger“, der ScreenBar Lite beschäftigt. Dieses Gerät ist nun speziell für kleinere Geräte wie Notebooks oder Tablets. Doch kann der Artikel ebenfalls überzeugen oder eher weniger? Findet es im Test heraus. Vielen Dank an BenQ für die Bereitstellung des Artikels und viel Spaß mit unserer Review.

Technische Details

  • Name: ScreenBar Lite
  • Größe: 26 x 5,5 x 4,6 cm
  • Gewicht: 170 g
  • Power: 5V, 1A USB Port
  • Lumen: 250 lm
  • Farbtemperatur: 2700-6500K
  • Lichtquelle: Dual Color LED
  • Material: Aluminium und Polycarbonate
  • Lieferumfang: ScreenBar Lite, Kurzanleitung auf Verpackung
  • Neigung: Bis zu 85 Grad
  • UVP: 99,00 Euro ( Link zum Artikel: https://amzn.to/2VLsmjo * – Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen)

Unboxing

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Gebrauch im Alltag

Zugegeben, eine Beleuchtung hat mittlerweile jedes mobile Endgerät (Laptop, Tablet, jeder Bildschirm), doch handelt es sich hierbei um eine gute Beleuchtung, die den Augen nicht schadet? Gerade dann wenn man ein Dokument liest oder etwas vorbereitet. Teils ja, teils nein. Dank moderner Software gibt es Blaufilter und andere Modi, damit das Auge so gut wie möglich geschont wird. Doch was tut man, wenn man beispielsweise ein älteres Gerät hat, wo jene Funktionen nicht vorhanden sind? Das Gerät wegwerfen? Nein! Genau für jene Einsatzzwecke eignet sich die ScreenBar Lite. Sie rüstet sozusagen das Gerät mit einem zusätzlichen Gerät nach. Bei aktuellen Geräten vergrößert es sozusagen den Radius.

Damit ist es möglich, die Helligkeit mittels Touchsensoren zu regeln oder gar automatisch via eingebautem Sensor. Auch die Farbtemperatur kann hierbei manuell oder automatisch geregelt werden. Eigentlich eine gute Sache, oder?

In der Tat, in unseren Tests hat sowohl das manuelle Modifizieren der Beleuchtung, als auch der integrierte Sensor zu jeder Zeit funktioniert. Das Ergebnis war stets gut und eignet sich tatsächlich prima für Bücher, Dokumente und andere Dinge, die Licht benötigen. Jedoch haben wir auch festgestellt, dass die Lampe bei späterer Uhrzeit einen sehr gut unterstützt. Tagsüber bei genügend Helligkeit ist sie eher unnötig und verbraucht eigentlich nur einen USB-Port bzw. Strom, wenn sie im automatischen Modus läuft.

 

Wärmeentwicklung

Wie auch der große Bruder / die große Schwester, hält sich die Wärmeentwicklung der ScreenBar Lite in Grenzen. Man merkt zwar nach einiger Zeit eine gewisse Wärme, jedoch kann man die Temperatur mit einem Wort beschreiben – Handwarm. Es ist also völlig in Ordnung. Alles andere wäre bei der kleinen LED Leiste auch sehr verwunderlich und schlecht gewesen.

Farbtemperatur

Wie bereits oben erwähnt, bietet uns die ScreenBar Lite zwei verschiedene Modi zum Einstellen der Beleuchtung. Einerseits ein sehr helles Licht, welches eher weiß und kühl ist und auf der anderen Seite ein sehr gelbliches / orangenes warmes Licht. Unserer Meinung nach eignet sich gerade dann, wenn es dunkel wird, das zweite (warmes Licht) besser. Es tut auch an den Augen nicht weh und die Helligkeit genügt vollkommen für Texte und den Lieblingsroman oder Krimi. Man fühlt sich glatt wie in einer Bibliothek mit den entsprechenden Leselampen. Ein durchaus angenehmes Gefühl, welches etwas Nostalgie herüberbringt.

In unserer Galerie seht ihr verschiedene Modi, automatische Helligkeit und wie das Licht sowohl auf die Tastatur, als auch auf die Umgebung wirft.

 

Pro

Das Gewicht von 170 Gramm ist absolut in Ordnung. Weder das Display klappt durch das zusätzliche Gewicht um, noch hebt man sich einen Bruch beim Transportieren. Ebenfalls sind wir wieder positiv vom Sensor überrascht, dieser schaltet sehr schnell bei Veränderungen um. Aber auch die manuelle Regelung der Helligkeit und Lichtwärme funktioniert zu jeder Zeit. So muss das sein.

Nach einer kurzen Verwunderung im Unboxing Video, waren wir jedoch sehr angetan von der Idee, die Kurzanleitung auf den Karton zu drucken. Das spart nicht nur Papier, sondern die Gefahr die Anleitung zu verlieren, tendiert gegen Null. Ob man nun an die Umwelt gedacht hat oder Geld sparen wollte, wissen wir zwar nicht, jedoch können sich andere Unternehmen hier von BenQ eine Scheibe abschneiden. Ebenfalls gefällt uns die Plastikbox, in der die Leselampe geliefert wird. Sie eignet sich perfekt für den Transport.

Contra

Leider ist unsere Contra Liste in dieser Review etwas länger. Es gibt einfach ein paar Dinge, die sollte BenQ bei zukünftigen Produkten unbedingt überdenken.

Einerseits wäre das der USB Port: Mehr und mehr Tablets, PCs und auch Laptops haben USB-C / Thunderbolt 3 Anschlüsse. Warum nimmt man keinen USB-C Anschluss oder legt einen Adapter bei? In unserem Test mussten wir erst einen Hub anschließen, damit wir die Lampe testen konnten. Es funktioniert zwar, jedoch ohne Hub muss erst erneut ein Zubehörteil gekauft werden. Ein USB auf USB-C Adapter kostet nicht viel und sollte unserer Meinung nach im Jahr 2019 selbstverständlich im Karton enthalten sein. Welcher Nutzer steht nicht auf Adapter? Sie sind universell einsetzbar und nicht an ein Gerät gebunden.

 

Ebenfalls ist uns aufgefallen, dass trotz der Einstellungsmöglichkeiten bezüglich des Winkels die Kamera überdeckt wird. Hat man also eine automatische Displayhelligkeit aktiviert, so kämpfen fortan Laptop und die ScreenBar Lite gegeneinander. Aber auch Skype Videochats oder Vlogs oder Ähnliches, wofür man die Kamera benötigt, kann man nett gesagt – vergessen. Die Leiste verdeckt es.

Leider passt wie auch bei der eReading ScreenBar der Preis hier bei der ScreenBar Lite nicht. 99,00 Euro sind für dieses Produkt zu viel. Unserer Meinung nach wären 49,00-69,00 Euro angemessen und in Ordnung. Das kriegen No-Name Konkurrenten tatsächlich für wesentlich weniger hin.

Fazit

Im großen und ganzen kann man sagen – eine Lampe die ihren Zweck erfüllt, sobald es dunkel wird. Tagsüber dagegen ist sie unnötig. Auch die Verarbeitung präsentiert sich von ihrer besten Seite und wie immer funktioniert es auf Anhieb so wie es soll. Demnach sind wir mehr als zufrieden mit dem Artikel.

Leider passt der Preis nicht zum Endprodukt. Würde man hier etwas mit dem Preis runter gehen, ließen sich durchaus mehr Käufer finden und mit einem entsprechenden USB-C Adapter, würde man sogar Apple Endgeräte-Besitzer ansprechen. Man könnte es sogar als positive PR nutzen. Ein Produkt was 2019 erscheint und für Geräte vor 2017 Anschluss-technisch zugeschnitten ist, macht einfach keinen Sinn.

Es sind wie schon damals diese Kleinigkeiten, die BenQ daran hindern, auf der Pole-Position zu landen. Das finden wir weniger schön, doch wir hoffen zugleich, künftig bei neueren Artikeln jene Fehler nicht mehr vorfinden zu müssen. Deshalb bekommt die ScreenBar Lite von uns 7,9 von 10 Punkten.

Wir bedanken uns bei BenQ für die Bereitstellung der ScreenBar Lite.


Quelle:

Beitragsbild Vorschau: BenQ

BenQ ScreenBar Lite

99,00
7.9

Verarbeitung

9.2/10

Helligeit & Wärme

8.5/10

Sensoren

8.0/10

Preis

5.9/10

Pros

  • Verarbeitung
  • Helligkeit
  • Wärme
  • Gewicht

Cons

  • Kamera wird überdeckt
  • USB 2.0
  • Kein USB-C
  • Viel zu teuer
https://technichub.de/wp-content/uploads/2019/03/03-screen-bar-lite-right45.pnghttps://technichub.de/wp-content/uploads/2019/03/03-screen-bar-lite-right45-640x480.pngChristianAllgemeinGadgetsHardwareTechnikauspacken,BenQ,Bibliothek,eReading,Leselampe,Licht,Review,ScreenBar Lite,Test,UnboxingEs ist wieder Zeit für eine Review. Herzlich willkommen zu unserem neuesten Test. Einige von euch kennen bereits unsere vorherige Review zur BenQ eReading ScreenBar. Genau deshalb haben wir uns von Technichub auch mit dem „Nachfolger“, der ScreenBar Lite beschäftigt. Dieses Gerät ist nun speziell für kleinere Geräte wie...Eine Seite für Technikbegeisterte