Bereits in der Vergangenheit haben wir vermehrt über Smart-Home, deren Komponenten und Co. informiert. Doch was geschieht nun mit jenen Gegenständen, die nicht so smart sind? Soll man Solche nun wegwerfen und alles neu anschaffen? Da muss es doch eine Lösung für geben oder? In der Tat gibt es die. Deshalb haben wir uns etwas auf dem Markt umgesehen und sind bereits vermehrt über die Produktreihe: Homematic IP gestoßen. Hergestellt werden die Artikel vom Hersteller eQ-3. Deshalb haben wir dort angefragt für unseren Test inklusive Kooperation das Homematic IP Starter-Set Licht bekommen. Vielen Dank für das Testmuster. Was wir getestet haben und wie die Einrichtung abläuft, erfahrt ihr im Test unterhalb. Viel Spaß mit der #Review zum Starter Set:

Homeatic IP Starter Set Licht

Einleitung:

Wir freuen uns heute mit euch, ein neues Produkt testen zu dürfen. Es geht um kein geringeres, als das „Homematic IP Starter Set Licht“. Ihr werdet euch nun bestimmt fragen: schon wieder ein Test über Licht und deren Smart-Home Integration? Doch keine Sorge. Wir wären nicht #Technichub, wenn wir nicht eine Besonderheit hierbei entdeckt hätten. Und zwar sorgt genau jenes Produkt dafür, dass ihr nicht unbedingt alte Lampen wegschmeißen müsst. Ihr hört richtig! Ihr könnt sämtliche Lampen mit Stecker behalten und einfach smart machen. Mit Homematic IP ist das ohne große Umbauarbeiten möglich. Doch bevor wir mit dem Test loslegen, gibt es erst mal wieder Fakten zum Produkt.

Technische Fakten zum Starter Set:

-Gerät explizit nur für Lichtquellen geeignet (alles andere funktioniert nicht)

-Access-Point mit Strom- und Lan-Anschluss

-Access-Point verbindet sich mit der Homematic IP Cloud

-Smartphone und Tablet Anbindung

-Kompatibel mit #Amazon #Alexa und #GoogleHome (evtl. in Zukunft auch mit dem #HomePod)

-2 Funksteckdosen mit manuellem Ein- und Ausschalter

-Dimmen in 0,5% Schritten

-868 MHz Funk-Protokoll

-Erweiterbar mit weiteren Homematic IP Geräten

-Packungsinhalt: 2 Steckdosen, 1 Basis-Station, Bedienungsanleitung, QR-Codes, Lan Kabel, Stromkabel

Einrichtung:

Normalerweise ist der erste Schritt stets der härteste, doch in diesem Fall nicht. Ihr öffnet einfach die Verpackung und holt alle Kabel, QR-Codes, Steckdosen und natürlich den Access-Point aus der Verpackung heraus. Dann empfiehlt es sich, sich einen geeigneten Platz für die Basisstation auszusuchen. Besonders gut wäre der Standort in Nähe des Routers, oder ihr habt ein längeres Lan-Kabel daheim, dann könnt ihr flexibler sein. Ebenfalls sollte eine Steckdose bzw. Steckdosenleiste in der Umgebung sein. Danach könnt ihr direkt das Lan-Kabel und den Netzstecker anschließen. Damit wäre das schwerste bereits erledigt. Für den Rest gibt es einen cleveren Assistenten.

Dieser führt euch nun durch alles. Zu Beginn leuchtet euer AccessPoint (im folgenden AP genannt) ein paar mal in verschiedenen Farben. Keine Sorge – das dient der Erst-Initialisierung. Nach einer kurzen Zeit leuchtet dann die blaue Leuchte konstant. Damit wäre der AP eingerichtet. Doch euer Access Point alleine bringt natürlich nichts ohne die dazugehörigen Steckdosen. Deshalb werden diese danach direkt eingerichtet. Hierfür steckt ihr die Steckdosen einfach in eine freie Steckdose. Doch schaut vorher auf der Steckdose hinten am Aufkleber nach, welche es ist.

Je nachdem welche Steckdose ihr zuerst verwendet, merkt euch entweder die letzten 4 Ziffern auf der Rückseite, oder nutzt den entsprechenden Aufkleber mit QR Code hierfür. Die Dosen müssen verknüpft bzw. innerhalb der App registriert werden, damit der AP künftig darauf Zugriff hat. Habt ihr nun die Steckdose eingesteckt, so blinkt diese ebenfalls ein paar mal um sich zu initialisieren und schickt direkt ein Signal an den AP. So wird diesem signalisiert – ein neues Gerät wurde gefunden. Während ihr die App nutzt, wird euch das ebenfalls angezeigt. Wie das genau abläuft, seht ihr unterhalb in unserem Video.

Sobald alles eingerichtet ist, kann es auch schon losgehen oder? Eigentlich schon, aber ihr solltet eure Steckdosen bzw. Räume direkt benennen oder einen universellen Namen nutzen, sofern ihr die Steckdosen gerne in anderen Räumen nutzen möchtet. Doch das kann man im späteren Verlauf auch noch machen, vor allem dann wenn man es via Sprachsteuerung nutzt. Hierbei muss man dann sowieso noch manches umbenennen, ansonsten schaltet euer Assistent schlussendlich sämtliche Geräte in jenem Raum ab.

Nun ist er da – der Zeitpunkt, der Showdown – die alltägliche Nutzung beginnt. Es werde Licht!

Mit den regulären Funktionen, die das Homematic IP Kit bietet, werden die meisten Nutzer mehr als zufrieden sein. Anstatt zur jedes mal zur Stehlampe laufen zu müssen, um auf den Schalter zu drücken, nimmt man künftig einfach sein #Smartphone zur Hand und klickt auf den Button um das Gerät einzuschalten. Und es funktioniert. Sollte einem das Licht dann zu hell oder mal zu dunkel sein, so kann mit der Funktion #Dimmen nachgeholfen werden. Hierbei lassen sich Lampen in 0,5 % Schritten dimmen. Gerade in der früh oder kurz vor spät bietet sich eine solche Funktion an.

Sobald ihr auf eurem Endgerät (Tablet, Smartphone) etwas anklickt, wird das Signal direkt zum AP geschickt, welcher den Befehl dann unmittelbar an die Steckdose/-n weitergibt. Die Verzögerung hierbei ist wirklich sehr gering und durch den fehlenden Gang euerseits, auch noch eine kleine Zeitersparnis. Doch die App hat noch viele weitere Funktionen, die getestet werden möchte. Mittels eures Smartphones könnt ihr in der App Raumprofile anlegen, bestimmte Zeitschaltungen vornehmen und Geräte miteinander kombinieren. Zudem ist auch ein Punkt für Updates vorhanden, damit könnt ihr eure Geräte stets auf dem aktuellen Softwarestand halten.

Mittels den sogenannten Schaltprofilen könnten auf die Minute genau Profile generiert werden, wann das Licht angehen soll. Das Profil kann selbstverständlich für jede Steckdose einzeln konfiguriert werden. Soll das Licht aufgehen, sobald die Sonne untergeht, lässt sich dies problemlos einstellen. Umgekehrt natürlich genauso. Bei Sonnenaufgang wird das Licht abgeschaltet, sofern es da noch eingeschaltet sein sollte. Doch damit nicht genug. Regeln sind zusätzlich vorhanden, damit ihr alles fest im Griff behaltet. Ihr könnt auch unabhängig von der Sonne und der Umgebung gewisse Angaben machen, damit das Licht z. B. frühestens um X Uhr aufleuchtet oder spätestens um X Uhr erlischt.

Diese Funktionen funktionieren unabhängig vom jeweiligen Tag, ihr könnt solche Einstellungen für einzelne Tagen, mehrere Tage oder gar eine gesamte Woche (gesamter Zeitraum) vornehmen. Profile lassen sich natürlich ändern, löschen und auch neue anlegen bzw. zusätzlich anlegen. Hat man beispielsweise bereits andere Homematic IP Sets können diese sogar miteinander kombiniert werden. Das werden wir uns in den nächsten Monaten aller Voraussicht nach ansehen, da es interessant zu sehen sein wird, wie es letztendlich funktioniert und welche technischen Spielereien damit möglich sind. Selbstverständlich im Rahmen des möglichen.

Hinweis:

Wir weißen ausdrücklich daraufhin, dass das hier getestete Homematic IP Starter Set Licht wirklich nur für Lichtquellen genutzt werden sollte, andernfalls habt ihr im schlimmsten Fall eine defekte Steckdose. Wir von #Technichub haben dies nämlich für Testzwecke ausprobiert und wie es bereits in der Bedienungsanleitung steht, leuchtet die rote Lampe an der Steckdose mehrmals kurz auf und danach ist sie letztendlich nicht mehr steuerbar. Weder über die App, noch über eure Sprache. Von diesem Zeitpunkt an, lässt die Steckdose konstant Strom durchfließen, welcher auch nicht mehr gestoppt werden kann, Geräte bleiben konstant an, selbst wenn man den Ausschalter an der Buchse drückt.

Nur für reguläre Lampen:

Deshalb haben wir nochmals beim Hersteller nachgefragt, ob es hier einen Spielraum gibt oder wir eventuell nur ein Montagsprodukt erhalten haben. Man schrieb uns, dass die Produkte explizit nur für Lichtquellen, wie Lampen (wie im Video gezeigt) – egal ob Nachttischlampen, Stehleuchten oder wie in unserem Fall Tetris-Lampen und Lichterketten genutzt werden sollten. Andernfalls kann es zum Defekt kommen. Wir haben hierfür freundlicherweise daraufhin eine zusätzliche Steckdose erhalten, damit wir den Test abschließen können. Solltet ihr jedoch Fragen haben, zögert nicht und schreibt dem Hersteller. Dieser antwortet zügig mit einer kompetenten Antwort, die weiterhilft. Lieber einmal zu oft fragen, als einen Fehler zu machen. Für den Support seitens eQ-3 sagen wir nochmals vielen Dank. Auch dass das versenden eines neuen Steckers so schnell und reibungslos geklappt hat.

Fazit:

Aus regulären Leuchten clevere Lichtquellen machen ist ein sehr nobles Vorhaben, was Homematic IP / eQ-3 auch sehr gut gelungen ist. Hierfür gibt es erst mal ein Lob von uns, denn gerade auf dem Markt von Smart-Home Geräten gibt es viele Produkte, die alles versprechen – aber nichts halten. Hier haben wir ein positives Beispiel – was versprochen wird, funktioniert auch reibungslos.

Etwas enttäuscht waren wir jedoch über die fehlende Kompatibilität zu bereits eigenständigen Smart-Home Lampen wie in unserem Fall der Xiaomi Yeelight LED 2 Glühbirne. Sie lässt sich zwar prima steuern und auch dimmen – aber der Spaß mit den Farben fällt komplett weg. Hier könnte man jedoch mit einem Update und einer eventuell modifizierten API oder einem weiteren Code-Schnipsel nachhelfen. Wer weiß – vielleicht wird es so etwas in Zukunft geben. Zum aktuellen Zeitpunkt funktioniert das Feature jedoch nicht.

Gut gefallen hat uns außerdem, dass die Steckdosen sehr schnell reagiert haben, sowohl beim Ein- als auch beim Ausschalten. Man muss dazu aber sagen, dass es dennoch noch eine kleine Verzögerung gibt von der Steckdose bis hin zum Licht. Dies hat man auch in unserem Video bei der Tetris Lampe erkennen können. Auf der anderen Seite konnte man an der Lichterkette wiederum gut erkennen, dass es auch schneller geht. Deshalb geben wir hier unserem Tetris Licht mal einen Klopfer auf den Schalter, vielleicht hilft es ja.

Doch benötigt man ein solches Produkt, oder doch nicht? Sowohl als auch – technikaffine Menschen sollten zuschlagen. Damit kann man viel realisieren und muss nichts teuer nachrüsten außer dem Starter-Set und ggf. ein paar zusätzlichen Steckdosen. Leute die eher mehr aufs Geld schauen müssen, empfehlen wir es in der Hinsicht nicht, man kriegt Glühbirnen und Co mit Wlan für weniger Geld. Dies hat aber auch den Nachteil, dass es keine Garantie gibt, defekte Geräte weggeworfen werden müssen und Co. Wir haben einen guten Einsatz gefunden sowohl für das Büro als auch die Wohnung und seither läuft alles einwandfrei.

Ist man an Technik interessiert und will sein zuhause modernisieren und aufrüsten – kommt man nicht um die Smart-Technologie herum. Wir können daher das Homematic IP Starter Set Licht ohne Bedenken weiterempfehlen. Die Einrichtung ist mehr als simpel, Einsatzzwecke sind klar definiert und es läuft so wie es soll und versprochen wird. Zudem gibt es einen guten Service, Qualitätsware und Garantie-/ Gewährleistung. Bedenkt man außerdem, dass dieses Set mit allen anderen Homematic IP Sets kompatibel ist, kann ein Haushalt, Büro oder welcher Raum auch immer enorm automatisiert und zugleich modernisiert werden. Der Kreativität sind hiermit kaum Grenzen gesetzt. Wir danken eQ-3 für die Bereitstellung des Licht Sets und der zusätzlichen Steckdose.

Homematic IP Starter Set Licht

Homematic IP Starter Set Licht
8.8

Funktionsumfang

8.5 /10

Aussehen / Design

9.8 /10

Verarbeitung / Quality

9.2 /10

Preis

7.5 /10

Pros

  • Für alle Lampen geeignet / For all of your lights
  • Einfach zu nutzen / Easy to use
  • Sicherheit / Safety
  • Kombinierbarkeit / Ability to combine with other Homematic IP Products

Cons

  • Anschaffungskosten / Price
  • Nur für Lichtquellen / Only for light-Devices
  • Nicht kompatibel mit Farbspielen / You're not able to change colours
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